Gemeinsam gesund in der Schwangerschaft

Frauen, welche auch während ihrer Schwangerschaft sportlich aktiv bleiben, haben laut aktuellen Studien weniger Beschwerden sowohl während der Schwangerschaft als auch bei der Geburt. Etwa 80 bis 85 % aller Schwangerschaftsbeschwerden,  wie beispielsweise Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Wassereinlagerungen, Kurzatmigkeit, Beckenbodenschwäche oder auch Müdigkeit, können durch regelmäßige Bewegung positiv beeinflusst oder im Idealfall sogar vorgebeugt werden. Außerdem verbessert das Training die Sauerstoffversorgung des Körpers und somit auch des noch ungeborenen Kindes, was sich positiv auf dessen Entwicklung auswirkt.

 

Sportarten wie etwa Yoga, Walking, Schwimmen, Radfahren oder auch leichtes Kraftausdauertraining eignen sich für die meisten Schwangeren und werden zudem als äußerst angenehm empfunden. Zu vermeiden sind hingegen alle Sportarten, welche ein erhöhtes Verletzungsrisiko mit sich bringen oder die schwangerschaftsbedingten körperlichen Veränderungen negativ beeinflussen. Hierzu zählen beispielsweise Kontaktsportarten, Gewichtheben und Tauchen.  

 

Grundsätzlich sollte vor Trainingsbeginn immer eine ausführliche ärztliche Abklärung erfolgen. Im Rahmen einer begleitenden physiotherapeutischen Behandlung können zudem individuelle körperliche Voraussetzungen und eventuell auftretende schwangerschaftsbezogene Beschwerden erhoben und in der Wahl der geeigneten Sportart und Trainingsintensität berücksichtigt werden. Außerdem stellt die physiotherapeutische Begleitung sicher, dass das Training stets an den individuellen Verlauf der Schwangerschaft und die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen angepasst wird.